Programm: "Metzgerei Boggnsagg"

Eine Produktion des Stadttheaters Fürth

Von und mit Bernd Regenauer

Metzgerei Boggnsagg - Hirn reloaded!

Viele Fans haben darauf gewartet, selbst eingefleischte Vegetarier haben sie schmerzlich vermisst ... jetzt geht es endlich weiter - und wie!

Im Dezember startet die Metzgerei Boggnsagg und bietet neue lebendige Einblicke ins fröhliche Metzgerdasein! Es hat sich viel getan in den letzten Jahren. Die Zeiten sind andere geworden und Schorsch Boggnsagg befindet sich mitten im Kampf zwischen Tradition und Innovation. Noch dazu trat eine neue junge Liebe in sein kauziges Dasein, was zwar manches versüßt, aber längst nicht alles vereinfacht. Mit seiner Lebensabschnittsgefährtin Tanja stolpert Schorsch nun in die Multimedia-Welt.

Wohlgesonnene Berater und findige Marketing-Strategen haben seiner Metzgerei ein veritables Lifting verpasst, das keine Wünsche zulässt, dafür die finanziellen Möglichkeiten sorgfältig ausschöpft. Denn das Geld ist zwar da, aber immer woanders. Und die Verortung seines Ladens in ein blühendes Einkaufsparadies bietet zwar Möglichkeiten, hat aber auch mit einem beachtlichen Potential an Fallstricken aufzuwarten. Und der neue Kundenkreis macht das Leben auch nicht einfacher.

So kommt alles, wie es kommen muss, denn der Spagat zwischen Ökologie und Ökonomie setzt nun mal Beweglichkeit voraus. Und Hirn. Doch die Hirn-Frage bleibt nach wie vor offen.

 

Metzgerei Boggnsagg - wie man sie kennt ... und doch ganz anders. Das Metzgerpaar und alle Kundschäfte und Kundschäftinnen freuen sich auf Ihren Besuch!

 

Buch: Bernd Regenauer

Inszenierung: Jürg Schlachter

Bühne: Angela Loewen

Animations-Projektion: Roger Libesch

Kostüme: Angela Loewen, Kaja Fröhlich-Buntsel

mit Bernd Regenauer, Knut Fleischmann, Sabine Hollweck, Ercan Karacayli, Julia Kempken, Kornelia Lüdorff, Uwe Stiller

 

Pressespiegel

"Freilich, ein Profiteam war da am Werk. Besonders gefällt die drehbare Metzgerei (Bühnenbild Angela Loewen), die schnell zur Postagentur gewandelt werden kann. Animationssequenzen über der Bühne (Roger Libesch) lassen Engel und Teufel in Schorschens Seele heftig debattieren, Lichtreklame veranschaulicht die schwindenden Hoffnungen der Metzgerei und den schnellen Wechsel der Nachbargeschäfte überdeutlich. …"

Fränkischer Tag, 30. Dezember 2011

 

"Bernd Regenauer, Kabarett-Haudegen und begnadete Rampensau, sieht seine Metzgersrolle in tragikomischem Licht und behauptet zu Recht, dass seine Figuren hohen Wiedererkennungswert haben. …. Die professionelle Besetzung ist der Rasanz des Spektakels stets gewachsen (Sonderlob für die Doppelrollen Julia Kempken und Ercan Karacayli), wird aber erst vom famosen Solo Bernd Regenauers richtig angetrieben. Ein fulminanter Abend - beeile sich, wer Karten will!"

Nordbayerischer Kurier, 30. Dezember 2011

 

"Für Fans gibt's außerdem ein spaßiges Wiederhören mit "Tschuldigung" Herrn Metz (Uwe Stiller), der mehrfach reinschneit und fragt, ob so absurde Dinge wie Sattelschlepper für Rennpferde vorrätig seien: "Hätt ja sei könner!". Ach ja, die Kult-Frage "Wou issn is Hirn?" wird natürlich auch geklärt. Immer noch da wo's hie ghörd ..."

Nürnberger Nachrichten, 31. Dezember 2011

 

"Heute heißt die Kardinalfrage: Post oder Woschd? … Halb weiß-blauer Metzgerhimmel. Halb knallgelbe Postler-Hölle. Das tolle Bühnenbild passt dazu wie die Faust aufs Auge. Hier kriegt der Gast die "Wanderniere to go in der praktischen Spenderserviette". Hier trifft sich eine illustre menschliche Menagerie. …"

Nürnberger Zeitung, 31. Dezember 2011

 

"Der tiefe Blick in die Abziehbilder-Galerie der fränkischen Seele bringt neben der pointengestützten Charakterkomik Regenauers den Slalom durchs Spalier knalliger Facebook-Spießer. Mit weiblichem Kugelblitz (Sabine Hollweck), gespreizter Schnatterkomik (Julia Kempken, Kornelia Lüdorff, Knut Fleischmann) und einer sehenswerten Erkan & Stefan-Retrospektive im Alleingang durch Ercan Karacayli. Nach Logik muss man nicht fragen, denn jeder ist gerecht mit Witz-Anteilen versorgt und aus allen Ecken lodert der helle Wahnsinn. …. Das Publikum … applaudierte dem Humor-Facharbeiter Boggnsagg Regenauer heftig."

Abendzeitung, 31. Dezember 2011

 

"Ganz im Trend möbelt Regenauer seine kultige Boggnsagg- Fortsetzung zum multiplen Dienstleistungsbetrieb auf, wenn er der Metzgerei noch ein Postamt angliedert: Postsack und Pressack werden zu Kehrseiten der krisengeschüttelten Euro-Medaille, wofür Bühnenbildnerin Angela Loewen eine kleine Drehbühne installierte, auf der Metzger Boggnsagg seine auf Ramsch-Niveau downgerateten Post-oder-Wurscht-Geschäfte betreibt. Die moderne Marketing-Strategie geht auf: das Publikum feiert die "Metzgerei Boggnsagg - reloaded" mit stürmischem Applaus."

Donaukurier, 31. Dezember 2011